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Proverb

Ein altes chinesisches Sprichwort sagt: "Wer einschläft mit Popo die kratzt, der aufwacht mit Finger die stinkt!!"

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Der Coutndown läuft ...

So ,

jetzt sind es noch 19 Tage bevor der König uns sein Gefolge das Land verlässt.

Wir (Simon, Benedikt, Kai) sind schon alle sehr gespannt wie das da unten/drüben wird.

Wir werden nach und nach hier auf der Seite von unseren Erfahrungen und Erlebnissen berichten, also schaut ab und zu hier rein, es wird sich bestimmt lohnen.

Ah, bevor ich es vergess, ich könnt euch auf dieser Seite unter dem Link REGISTER anmelden, dann bekommt ihr immer bescheid wenn sich auf dieser Seite etwas neues tut.

So, das wars mal, also haut rein und macht nichts was ich nicht auch machen würde.

 

Greetz Kai

 

7.8.08 17:10


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Noch einmal schlafen !!!

jetzt ist's soweit xD^^ Noch einmal schlafen, dann heissts
auf Wiedersehen good old Germany und Hallo Hong Kong.
Unser Flieger startet um  18 Uhr in Frankfurt.
Landen werden wir 11 Stunden später auf dem
International Airport

 

in Hong Kong, wo unsere Buddy's ( Frau, Frau , Mann ) schon gespannt auf uns warten.


Die Buddy’s begleiten uns die ersten Wochen und geben
ein wenig Hilfestellung in Sachen Wohnung, Studium, Essen,
Leben in HK und usw.

So...das wars jetzt erstmal! Nächster Eintrag folgt, wenn wir
mal alles mit I-Net Verbindung usw. gecheckt haben! Dann
haben wir bestimmt auch ein paar Impressionen aus
Hong Kong geschallten....

 

Vermissen euch alle jetzt schon, freuen uns aber auf ne geile Zeit!!!

 

Bis denne

Kai, Benne und Simon

25.8.08 16:49


Was für ein Tag -- by Bene

Wow!

Bin jetzt seit knapp 35 Stunden wach und habe in dieser Zeit wirklich Einiges erlebt.

Ich habe heute entgültig feststellen können, dass fliegen nicht so mein Ding ist. Die Maschine fand ich irgendwie assi, das Essen hat nicht geschmeckt und da ich mir mein Frühstück ca. 1 Stunde vor der Landung noch einmal durch den Kopf habe gehen lassen, nachdem ich in 10.000 Metern Höhe erst einmal ein Ei gelegt hatte, ist mein Kreislauf ganz schön zusammengeklappt, so dass ich die wundervolle Aussicht beim Landeanflug beinahe gänzlich verpasst habe! So ein Mist aber auch, jetzt muss ich mir Hongkong beim Heimflug noch einmal genauer von oben betrachten. Wenigstens waren die Stewardessen sehr freundlich.

Nachdem wir wieder festen Boden unter den Füßen hatten, hatte ich mich langsam wieder erholt und wir drei waren heiß, unsere Heimatstadt für die nächsten vier Monate zu erkunden. Zwei unserer "Buddies" hatten uns am Flughafen abgeholt, um uns in unsere zukünftige Herberge zu begleiten. Die unglaublich schwüle Hitze hier war dabei allerdings nicht sonderlich hilfreich. DIESE HITZE!!! Sie macht mir immer noch zu schaffen...

Als wir uns eine "Octopus"- Karte (universales Zahlungsmittel in HK, ähnlich einer Geldkarte) gekauft hatten, stiegen wir also in einen Bus, der uns innerhalb einer Stunde vom überaus beeindruckendem Flughafen zur PolyU Student Resident Hall brachte. Was ich bei dieser Fahrt alles gesehen habe ist einfach unbeschreiblich. Landschaftlich ist Hongkong die Schönste und vielseitigste Stadt, die ich je gesehen habe. Viele kleine Inseln, gepaart mit kleinen grünen Bergen, dazu eine an Spanien errinernde Vegetation. Auf den ersten Blick wirklich atemberaubend.

Die Skyline von Hongkong-Island war alleine vom gegenüberliegenden Kowloon aus dem Bus herraus betrachtet einfach umwerfend, der Hafen ist der größte, den ich je gesehen habe und die Brücke, die Lantau mit  Kowloon verbindet, soll eine der größten Hängebrücken der Welt sein. Der Witz daran: es wird noch eine größere hier gebaut!

Dann dieser Linksverkehr! Ich bin unglaublich froh, dass ich mich hier nicht hinter ein Steuer eines KFZ setzen muss. Ich bin schon als Fahrgast im Bus tausend Tode gestorben.

Kurz vor unserer Haltestelle sind wir noch über eine große Einkaufsstraße gefahren (keine Ahnung, wie die jetzt heißt..). OH MEIN GOTT! Die bauen ihre Gerüste ja wirklich aus Bambus!

Nach der Ankunft im Wohnheim haben wir entschlossen uns erst einmal in der Mensa zu stärken, da das Büro für unseren "Check-in" gerade wegen Mittagspause geschlossen war. Mittagspause? Ich war zu diesem Zeitpunkt vollkommen ohne Zeitgefühl! Keine Uhr, Zeitverschiebung und eine Nacht ohne Schlaf können einen ganz schön durcheinander bringen! Auf Grund meines gastritischen Unwohlbefinden am Morgen (s.o.) hatte ich mich entschlossen, die Haifisch-Flossen-Suppe NICHT zu probieren und genehmigte mir erst einmal ein Sandwich und eine Cola, während meine beiden schwäbischen Freunde zu Steak mit Würstchen und Reis griffen.

Nun war es an der Zeit, unsere Zimmer zu beziehen. Leichter gesagt als getan, da der chinesiche Bürokratieapparat auch im Kleinen an einer Hochschule existiert. Generell kann man sagen, dass jedes Formular in mindestens doppelter Form existiert und auch ausgefüllt werden muss. Ohne unsere Buddies wäre der komplette Tag sicher nicht so reibungslos abgelaufen.

 

Dieses Wohnheim hat ganze 21(!) Stockwerke. Ich bin im fünften

Zum Glück ist mein Mitbewohner immer noch nicht aufgetaucht, weshalb ich die Nacht alleine und in Ruhe verbringen werde.

Nach kurzem Ausruhen und einer ausgiebigen Dusche beschlossen wir drei und Lily, eine Deutsche die mit uns vom Flughafen abgeholt wurde, auf eigene Faust ein paar Besorgungen zu erledigen: Kopfkissen, Klopapier, Wasser und vor allem Netzadapter für die etwas anderen Steckdosen hier. Wir haben erst einmal die Gegend unmittelbar (mir kam es vor wie ein Leistungsmarsch) in der Nähe des Wohnheims erkundet und sind mit Wasser wieder heimgekehrt. Der Rest: Fehlanzeige!

Also: ab in die Bahn und ins nächste Shoppingviertel. Dort war ein riesen Kaufhaus, das auch Kopfkissen führte, die aber etwas teuer waren. Aber: KEINE NETZADAPTER! Für Informatiker mit leerem Laptop-Akku natürlich vollkommen inakzeptabel.

Wir verließen das Einkaufszentrum in eine Einkaufmeile. Dort fand gerade ein Markt statt, wie man ihn sich in China vorstellt, und zwar GENAU SO!

Mit großen Leuchtreklamen über der Straße, von denen man natürlich keins lesen kann, Ständen, an denen gefälschte Kleidung verkauft wird und an der Ecke ein Imbiss, bei dem es irgendwelche Sachen am Spieß gab, die meiner Meinung nach nicht auf einen Spieß gehören (ich meine, Seepferdchen erkannt zu haben)! Ich fand es etwas beängstigend, dass wir die einzigen Europäer dort waren, ließ mich von dieser Erkenntnis allerdings nicht weiter stören, ist halt Hongkong...

Wir versuchten schon den ganzen Tag einen Netzadapter zu finden, was sich als schwierig herausstellte, da hier von KEINEM englisch fließend gesprochen wird. Bis auf die Studenten hat hier keiner auch nur die geringste Ahnung,  wie man auf englisch kommuniziert.

Also habe ich einen Studenten, meinen Buddy natürlich, angerufen und ihm unser Dilemma geschildert. ENDLICH JEMAND, DER GENAU WUSSTE, WAS ICH EIGENTLICH WILL! Er war sogar so nett, uns diese Teile zu besorgen und sie uns vorbei zu bringen.

 Jetzt bin ich müde in meinem Zimmer und habe den Tag soeben erfolgreich Revue passieren lassen. Ich kann also beruhigt ins Bett gehen.

 

Also auf bald!

 

P.S.: nächstes mal werde ich mehr auf visuelle, statt textuelle Berichterstattung setzen, sorry

Achja, und Klopapier haben wir auch erworben...

27.8.08 18:15


Was für eine Nacht--by Kai

Hallo Leute

So jetzt ist es genau 01:56 nach Hong Konger Zeit. Wie Bene schon erwähnt hat sind wir seid ca. 35 Stunden wach, wenn ich es mir genau überleg sind es bei mir jetzt schon ein paar Stündchen mehr.

Ich würde jetzt liebend gern hinliegen und schlafen, aber irgendwie macht das Wetter hier in Hong Kong nicht so mit wie ich mir das denk!!

Warum fragt ihr?

Ich sag euch warum, weil es jetzt um diese Uhrzeit noch gefühlte 30-35 Grad Celsius in unserem Zimmer hat und ich bei der Hitze ums verrecken nicht einschlafen kann. Der Simon der Eierkopf pennt seelenruhig. Vor ca. ner Stunde hat er sich das letzte mal bewegt und auch nur weil er gesagt hat:"Heilandzack Kai, mach den SCHEIß Ton aus und nimm die Kopfhörer!!"

 

Da Bene ja schon das meiste über den heutigen Tag erzählt hat bleibt  mir eigentlich nicht mehr viel übrig was ich loswerden könnte.

Ich lass den Simon jetzt nochmal ne schöne viertel Stunde an meinem Schuh schnüffeln und schau was für Grimassen er hinzieht. (man bemerke, den hatte ich über 35 Stunden an) und dann leg ich mich auch mal schlafen. (Simon wenn du das morgen liest und du wirst es bestimmt lesen: Sorry, aber das musste einfach sein und ich weiß auch dass ich das irgendwann zurück bekomm )

So, jetzt aber bissle was zu morgen.....

Morgen haben wir noch so einiges vor. Wir müssen uns noch an der Uni einschreiben und unseren Studentenausweis holen/beantragen, wie auch immer, da wir nur so nen vorübergehenden Studi-Ausweis haben und den ja benötigen um hier im Hochsicherheitstrakt der Wohnanlage Ein- und Ausgehen zu können wie wir wollen.Dies wird bestimmt kein leichtes Unterfangen, da die Uni wirklich, wirklich riesig ist und wir alle noch keinen blassen haben wo wir hinlaufen müssen. Ich zumindest nicht ....

Bevor wir das aber machen wird erst schön ausgibig gefrühstückt und im Pool ein bisschen geplantscht.

Nachdem wir an der Uni waren, haben wir uns überlegt ein bisschen nach Hong Kong Island zu gehen um dort ein bisschen zu schauen was da so los ist.

 

Soooo, gääähn das war ne kleine Aussicht für morgen, jetzt wirds aber Zeit für den Sandmann und das Heia-Bettchen, naja ein Heia-Bettchen ist es ja nicht gerade, eher ein Holzklotz mit einer Isomatter, dennoch muss ich mir jetzt auch mal hinlegen.

Wünsch ich euch allen ne gute Nacht.

Tschö mit öh

27.8.08 20:23


Verdammt....

...diese Hitze! Früher oder später sterbe ich an Wassermangel. Wenigstens läuft jetzt die Klimaanlage auf dem Zimmer,für die man leider zahlen muss.
28.8.08 11:03


Was für eine 2te Nach -- by Bene

Wow!

Letzte Nacht durften wir ein bisschen vom Nachtleben in Hongkong schnuppern, aber eins nach dem anderen:

Tagsüber mussten wir uns erstmal richtig immatrikulieren, also zum ersten mal an den Campus. Riesending! Bis man da mal findet, wo man eigentlich hin muss... Ist so ähnlich wie bei Asterix und Obelix, als die beiden durch dieses römische Amt rennen um Antrag A38 zu bekommen und am Ende durchdrehen. Haben dann beim International Affairs Office noch ein paar andere Austauschstudenten kennegelernt und uns abends mit ihnen verabredet... Zwischendurch waren wir in der Kantine, wo ich das erste mal mit Stäbchen gegessen habe. Es stand schon wieder Haifischflossensuppe auf der Speisekarte, aber dieses Mal mit "shredded chicken". Wenn es das ist, was ich meine, dann bin ich froh, dass ich es nicht probiert habe. Ich glaube mit Schwein kann man kaum was falsch machen.

Ich freute mich schon tierisch auf den Abend und wir trafen uns um 7 Uhr.

Vorher stellte sich noch herraus, dass einer dieser Austauschstudenten, die wir mittags getroffen hatten, mein Zimmernachbar ist. Er heißt Emal, ist Perser, der aber schon lange in Dänemark lebt. Echt sehr netter Kerl. Der spricht FÜNF Sprachen fließend: Persisch, Dänisch, Englisch, Deutsch und Französisch und möchte hier noch einen Mandarin-Kurs belegen. Ich spreche nur zwei...

Jedenfalls waren wir dann also am Treffpunkt und dort erschienen insgesamt 10 Leute. Die 3 Amigos + Emal + zwei Amerikaner + zwei Holländerinnen + einem Freiburger + einem Londoner. Sehr bunte Mischung, haben sich aber alle wirklich sehr gut verstanden und es war wirklich ein toller Abend.

Wir sind erst mal zu Tsim Sha Tsui gefahren. Scheint irgendwie so das Shopping-Zentrum von HK zu sein. Riesige Chanel-, Gucci- und Louis Vuitton - Läden prägen das Straßenbild. Da wir alle hungrig waren, sind wir erst mal was Essen gegangen und zwar in nem richtigen chinesischen Restaurant. Krasse Speisekarte... Von einer komplett(!) frittierten Taube bis hin zur Haifischflossensuppe XD war alles dabei. Da läuft das so ab, dass die Gruppe bestellt, alle Gerichte auf so eine Drehscheibe gestellt werden und jeder von allem ist. War ziemlich cool, nur hätte ich mittags noch mehr trainieren sollen, wie man mit Stäbchen isst, da das irgendwie eine Katastrophe war. Wär fast verhungert... Aber das Essen war wirklich gut, hab keine Ahnung, was ich gegessen habe, aber ich vertraue einfach mal auf den Magen der ganzen Europäer, die bestellt hatten und hoffe, dass es nichts zu abgefahrenes war. @Sascha: Das Dim Sum war richtig gut

Leider war die Rechnung überraschend hoch, jeder musste ca. 8 Euro bezahlen, was vielleicht an dem teuren Bier lag... Die bringen einem einfach die Rechnung, ohne dass man sie bestellen muss. Ich denke, sie wollten uns loswerden...

Wir gingen dann weiter Richtung Küste und als wir aus den Straßenschluchten abbogen und plötzlich am Fährehafen waren, sind uns allen die Augen übergelaufen: Die Skyline von Hongkong Island bei Nacht! Wirklich abgefahren... Alle waren wirklich begeistert, als der eine Ami ganz nüchtern meinte:"You ever been to New York?"

Wir wollten uns das dann aus der Nähe ansehen, sind also mit so ner richtig kleinen Fähre übergesetzt. Auf Hongkong Island haben wir dann eine Partymeile gefunden: Lan Kwai Fong. Wow! Bars und Clubs Tür an Tür

Auch eine deutsche Bar...

Daneben war eine russische Bar namens "Balalaika", dort gab es einen Raum, der auf -20°C gekühlt war, in dem man seinen Vodka "genießen" konnte. Frauen können sich dort Pelzmäntel ausleihen.

Ein paar Bars haben wir abgeklappert, um danach in einem Club einzukehren. War gar nicht schlecht, Black-Music und fast nur Europäer dort. Das könnte auch Grund für die hohen Preise gewesen sein. Ein paar Amerikaner hatten sich eine Art "B52 für Profis" bestellt: aus Gläsern wurde eine etwa 1Meter hohe Pyramide gebaut, der Schnaps im obersten Glas angezündet und dann nachgeschenkt, bis die ganze Pyramide brannte, getrunken wurde dann aus dem untersten Glas. Hatte leider keine Kamera parat. 

Ich beschloss dann gegen 2 Uhr mit den zwei Holländerinnen und einem Ami wieder heimzufahren, alle anderen sind erst gegen 6 Uhr morgens heimgekommen...

Heute hatte ich so einen unglaublichen Kater, mir war schlecht, hatte Sodbrennen und mir war leicht schwindelig. Irgendwie ist ein Kater hier schlimmer, vielleicht wegen der Hitze. Das dumme daran war, dass wir heute so einen Einführungstag hatten und um halb drei an die Uni mussten. Aber als ich die anderen 2 Amigos sah, war ich froh, dass ich schon früher nach Hause gegangen war.

Heute Abend ziehen wir wieder los, nur kommen dieses Mal wesentlich mehr Leute mit, irgendwie hat sich rumgesprochen, dass wir gestern Spaß hatten. Ich höre jeden Exchange Student immer nur sagen:"Tonight 7.30, are you there?"

29.8.08 13:21


All Night Long -- by Bene

Zum Glück hat sich nicht bewahrheitet, was ich im letzten Eintrag erwähnt hatte. Zwar trafen sich abends etwa 45 Austauschstudenten, jedoch war diese riesen Gruppe genauso schnell wieder aufgelöst, wie sie entstanden war. Ich hatte nämlich einen riesen Hunger und bezweifelte, dass wir mit so vielen Leuten einen Platz in einem Restaurant gefunden hätten. Also sind wir wieder in einer ähnlichen Konstellation wie am Vorabend losgezogen und hielten erst einmal Einzug in einem wirklich guten Restaurant in der nähe unseres Wohnheims.

Das Essen war wirklich gut, nur schon wieder zu teuer. Ich hatte mit wesentlich niedrigeren Kosten für die Verpflegung gerechnet und hoffe, dass mir nicht auf halber Strecke das Geld ausgeht. So kann das auf keinen Fall weitergehen. Aber ich hab halt auch kein besonders großes Interesse daran, mich von Straßenimbissen zu ernähren. Die wären nämlich um einiges günstiger - und tödlicher...

 

Jedenfalls sind wir nach dieser Stärkung in eine Art Barviertel in Kowloon nahe dem Tsim Sha Tsui gegangen, da Pauline (Holländerin) gehört hatte, dort gebe es das "All Night Long" mit sehr guter Live-Musik. Dem war auch so. Es wechselten sich immer DJ und Live-Cover-Band ab. Die Band war einmalig, um nicht zu sagen, die beste Coverband, die ich je erlebt habe. Egal ob BeeGees, Evanescence oder Bon Jovi, jedes Lied klang exakt wie das original. Dass deutsches Erdinger Weißbier ausgeschenkt wurde, war natürlich noch ein Bonus, den fast jeder aus unserer Gruppe - auch Dänen und Amerikaner (denen wir auch beigebracht haben, "Prösterle" beim Anstoßen zu sagen) - in Anspruch genommen hat. War auch ziemlich preisintensiv, aber da es dort ausschließlich Importbiere gab und diese nicht unbedingt billiger waren, war das Erdinger schon in Ordnung.

Waren auch ein paar sehr verrückte und partygeile Chinesen da, mit denen wir uns natürlich unbedingt fotografieren mussten.

Ich hatte mich in der Nacht etwas zurückgehalten, weshalb ich heute ohne Kater aufgewacht bin. Hab aber trotzdem bis ca. 2 geschlafen und mich halb zu Tode geschwitzt, da mein Mitbewohner jetzt zwei Ventilatoren gekauft hat und diese anstatt der Klimaanlage laufen lassen will. Hat irgendwie nichts gebracht und ich hab von der Zugluft Ohrenschmerzen bekommen. Ist aber auf Dauer billiger...

Um 4 sind wir 3 Amigos dann mal in den Pool im Wohnheim (ja, wir haben einen Pool im Wohnheim) gesprungen. Irgendwie darf man hier aber nirgends so wirklich Spaß haben, weshalb der Pool wahrscheinlich auch wirklich nur zum Schwimmen und nicht zum Planschen gedacht ist.

Später haben wir dann noch ein paar Dinge erledigt und sind dann abends aufgebrochen, um uns den "Peak", also den höchsten Punkt von HK, auf Hongkong Island anzuschauen. Wir haben uns dann aber doch nur mit ein paar anderen getroffen, mit denen wir etwas Essen gegangen sind um anschließend wieder heimzukehren.

Auf der Fahrt mit der Fähre konnten wir noch einmal einen Blick auf die unglaubliche Skyline werfen, welchen ich euch natürlich nicht vorenthalten will... 

Morgen geht es erst einmal an den Strand, damit ich sagen kann, dass ich schon mal im Indischen Ozean geschwommen bin.

Danach irgendwas touri-mäßiges, wir werden sehen...

 In diesem Sinne:

Prösterle!

30.8.08 21:25


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