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Proverb

Ein altes chinesisches Sprichwort sagt: "Wer einschläft mit Popo die kratzt, der aufwacht mit Finger die stinkt!!"

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Mong Kok -- by Bene

Erst einmal möchte ich mich für das rege Interesse bei allen Lesern bedanken. Hätte nicht erwartet dass dieser Blog, gefüllt mit geistigem Diarrhoe und schlechten Vergleichen von drei ahnungslosen Informatikstudenten, so gut ankommt. Wir freuen uns über jeden Kommentar und Gästebucheintrag.

So, nun zum Erlebten:

Heute früh waren wir erstmal an der Uni. War komisch schon um 9 aufzustehen, aber gar nicht schlecht, um die Woche zu starten. Um 10.30 war eine höchst-offizielle Eröffnungsveranstaltung, bei dem alle VIPs, sprich Senat, Präsident, Fakultätsleiter usw., vorgestellt wurden. Die hatten alle so Roben an. Erinnerte mich irgendwie an Hogwarts... Dumbledor hat sogar eine Rede gehalten.

 

Bei den Chinesen dreht sich alles nur um Leistung. Leistung, Leistung, Leistung! "Be an AAA student" scheint irgendwie deren Motto zu sein, wobei jedes 'A' für irgendwas anderes Bescheuertes steht, das erste für "academic excellence", den Rest hab ich schon wieder vergessen. Die haben die ganze Zeit nur davon geredet, dass man immer der Beste sein muss. Was für ein Blödsinn, die sollten uns mal in Deutschland besuchen. Und man soll auch so viele Zusatzprogramme (Kultur, Sprachen, Sport, etc.) wie möglich machen. Vor mir saß ein armer Chinese, der seinen Stundenplan in der Hand hielt: da war absolut kein Platz mehr drauf. Nichts, nada, zero, nothing. Und der Arme soll auch noch nen Kochkurs belegen? Wohl kaum. Das Verrückte ist, die ganzen Locals hier stehen wirklich um 7 auf, gehen an die Uni, lernen den Rest vom Tag und sind um 23 Uhr im Bett. Wir haben den ersten(!) Semestertag heute!!! Sowas mache ich vielleicht in der Lernzeit, zwei Tage vor der Prüfung. Aber naja, ich denke, ich werde hier auch meine Gewohnheiten ändern müssen, um mithalten zu können. Man wird sehen.

Sooo, danach wollten wir uns mal Mong Kok anschauen, nicht den östlichen Teil, bei dem wir am Mittwoch waren, sondern rrrrrrichtig Mong Kok. Während Tsim Sha Tsui, wie berichtet, eher gehobene Designerklamotten parat hat, ist Mong Kok eher was für den "normalen" Geldbeutel. Wir waren in einem riesigen Kaufhaus mit kleinen Geschäften nur für Computer, -zubehör und Elektro-Schnick-Schnack, also genau meine Welt... Leider kaum etwas günstiger als in good old germany. Dann waren wir noch in einem Laden für Foto- und Videoausstattung, wo wir etwas sehr lustiges erfahren durfen: Dieser Laden wechselt seine Preise täglich!TÄGLICH! Kaum zu glauben... Wir wussten das, weil wir mit Karsten, einem dänischen Freund von uns, dort waren, der gestern (ja, Läden haben hier auch am Sonntag geöffnet, es gibt hier keinen Ladenschluss...) schon nach einer Kamera geschaut hatte. Und sie wäre gestern etwa 5€ billiger gewesen. Als er nach dem Grund für diese Preisdifferenz fragte, sagte der Verkäufer, sie würden die Preise täglich ändern. Irgendwie strange...

Dann sind wir über den sog. "Ladies Market" gelaufen:

Dagegen sind alle Märkte, die ich aus Spanien kenne winzig. Sogar die Stände wirken wie kleine Wolkenkratzer und man kann von einem Ende nicht das andere Ende sehen, ähnlich wie in der U-Bahn. Zu kaufen gibt es alles, was das Touri-Shopping-Herz begehrt: Schuhe, Gürtel, Uhren, T-Shirts, Taschen usw., aber halt alles richtig schlechte Billigware. Man wird von allen Seiten vollgelabert ob man nicht eine Rolex oder Ähnliches haben wolle und wenn man Interesse zeigt, wird man abseits des Geschehens geführt und bekommt ganz diskret Fälschungen gezeigt. Irgendwie scheint es illegal zu sein, irgendwie scheint das jeder zu wissen und irgendwie scheint es niemanden zu stören. Nach dem Motto: "Wenn man es nicht sieht, ist es nicht verboten..."

Irgendwie war ich nicht so richtig in Kauflaune, obwohl ich eigentlich einen neuen Geldbeutel erwerben wollte. Ist aber nichts draus geworden.

AAAAABER...

Ich habe das Paradies in dieser gottlosen Hölle von Hongkong gefunden. Der Ladies Market wird von einer Straße gekreuzt, die so wunderschön ist, dass es schwierig für mich ist, die passenden Worte zu finden. Nicht dass sie schön im klassischen Sinne wäre, sondern sie ist glaube ich nur für mich wirklich schön. Rein optisch sieht sie aus wie jede andere beschissene Straße in Mong Kok, aber trotzdem ist mir etwas sofort ins Auge gestochen. Es waren die unglaublich vielen Sportgeschäfte. Und dort gab es: SCHUHE!!!

Ich habe endlich das Gut gefunden, an dem ich mich hier totkaufen werde: richtig schöne, aktuelle, originale Sportschuhe. Und das beste daran ist: spottbillig! Ein paar Chuck´s kosten hier 20€, Air Force Ones 60€, also ziemlich genau ein Drittel von dem, was ich in Deutschland bezahlt hätte! Mama, bald kommt ein Paket von mir...

Ich weiß, das klingt eher nach einer Frau, aber sowas hab ich noch nicht gesehen. Alleine in dieser Straße waren mehr Schuhgeschäfte als in ganz Stuttgart. Ich konnte mich heute noch zurückhalten, aber ich denke, ich werde demnächst mal alleine losziehen, damit ich mich meiner Passion voll und ganz hingeben kann.

Auf dem Rückweg haben wir uns irgendwie verlaufen, wobei dieses tolle Foto entstanden ist:

Gibt dazu keine interessante Geschichte, ich wollte es nur niemandem vorenthalten.

Ach übrigens: http://www.funlinx.to/olympiastadion_aus_lego_1502m.html

... hab ich heute zufällig im Web gefunden, das Ding steht hier in Hongkong und wir haben es natürlich auch schon gesehen

In diesem Sinne:


1.9.08 19:03


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From Dusk Till Dawn -- by Bene

Also, heute hatten wir unsere erste Vorlesung. Naja, ich hab nicht wirklich viel davon mitbekommen. Als ich um halb sieben aufgestanden bin, um meine Eltern, die zu dieser Zeit gerade aus dem Urlaub zurück gekommen sind, anzurufen, ist mein Mitbewohner gerade von seiner letzten Party zur Tür reingetorkelt. Hab mich aber nach dem kurzen Telefonat noch einmal hingelegt.

Um halb neun war dann die Vorlesung. Das Englisch der Dozentin könnte besser sein, aber man versteht wenigstens, worum es geht. Die Stühle haben alle so einen schwenkbaren Tisch an der Seite, wie man ihn von amerikanischen Colleges kennt. Ich bin irgendwie zu fett dafür. Musste voll den Bauch einziehen, um meinen Tisch vor mir hochklappen zu können. Jetzt weiß ich, warum die Chinesen so dünn sind! Da war ein Typ, der noch stämmiger war als ich. Er war schlau genug, es gar nicht zu versuchen. Wäre aber lustig gewesen, zu sehen, wie er sich zwischen Tisch und Stuhl verkeilt.

Nun dazu, warum ich nicht viel von der Vorlesung mitbekommen habe: Mir ging es heute morgen einfach total beschissen. Ich saß neben meinen 2 Amigos klaustrophobisch in diesem Stuhl und hatte auf einmal Bauchschmerzen und Schweißausbrüche. Also habe ich nach einer viertel Stunde aufgegeben und bin zurück zum Wohnheim gegangen, um erst einmal etwas Schlaf nachzuholen. Ich hatte bisher nie mehr als 5-6 Stunden pro Nacht geschlafen,was ich jetzt zu spüren bekam.

Zurück zur Vorlesung: Diese Chinesen... Ich verstehe sie einfach nicht. Wenn man sie mal näher beobachtet, haben sie es immer eilig. Der Witz an der ganzen Sache ist aber, dass die Uhrzeit für sie absolut keine Rolle spielt. Man sieht auch nirgends eine öffentliche Uhr, wie man sie von Bahnhöfen oder Ähnlichem in Deutschland kennt. Was ich sagen will: die rennen zur Uni, kommen aber trotzdem alle zu spät, weil sie nicht darauf achten, wann sie losgehen. Wirklich lustig. Das zweite, was ich mir vom Kai habe erzählen lassen, ist: die schlafen alle in der Vorlesung. Aber so richtig! Vor allem schaffen die es, ihre Köpfe auf diesen beschissenen Tischen, die ich nichtmal ausgeklappt bekomme, zu legen, um in dieser Pose ein Nickerchen zu halten. What the fuck? Alles Schlangenmenschen hier.

Ich hab also bis etwa drei geschlafen und hab die anderen, die erst gegen 12 aus der Uni kamen, um halb fünf geweckt. Wir haben dann in der Mensa gegessen. Es klappt mittlerweile sogar mit den Stäbchen! Hätte ich aber gewusst, wo wir abends hingehen würden, hätte ich den Hunger bis dahin ausgehalten. Wir sind ins "Outback" gegangen. Ein Steakhouse direkt um die Ecke. Ich musste mich wirklich zurückhalten, trotz mangelndem Hunger kein Filet-Steak zu bestellen. Wäre auch ziemlich teuer gewesen. Hab mir aber ein Dessert gegönnt. Danach haben ein paar von uns beschlossen, noch etwas zu unternehmen. Erst einmal schön ein Bier vor einem "7 eleven" getrunken:

Die "7 eleven" sind hier Mini-Supermärkte, die es an jeder Ecke hat. Man kriegt hier Zigaretten, was zu trinken und zur Not eine Prepaid-Handykarte. Wirklich cool. Erinnern mich ein bisschen an die Kioske in Köln. Danach sind wir noch nach Wan Chai gefahren, um dort noch ein bisschen zu feiern. Irgendwie scheint das sowas wie das Rotlichviertel von Hongkong zu sein. Ich persönlich, fand es wirklich abstoßend, diese reichen, alten Europäer mit jungen, bildhübschen, asiatischen Zwangsprostituierten zu sehen. Aber naja, ist halt Geschmackssache...

Auf jeden Fall gab es da eine sehr coole Bar, die "From Dusk Till Dawn" heißt. Emad meinte, das wäre die Bar, in die alle gehen, nachdem sie in einer Disko waren. Aber da heute Dienstag ist, war da auch so gut was los. Wirklich lustig war, dass dort die gleiche Band gespielt hat, die wir am Freitag im "All Night Long" gesehen haben. Ich find es extrem krass, in so einer Stadt jemanden, mit dem man eigentlich gar nichts am Hut hat, zufällig 2 Mal zu treffen.

Haben aber auf jeden Fall sehr viel Spaß gehabt, sind aber gegen 3 schon wieder gegangen, da morgen ja Mittwoch ist.

So long from Hong Kong

2.9.08 21:59


Vorlesung - the Hongkong way -- by Bene

Hallo zusammen!

Da gestern absolut nichts wichtiges passiert ist, habe ich mir mal erlaubt, euch nicht mit unserem Nichts-Tun zu langweilen. Nichts-Tun, da wir diesen Mittwoch ausnahmsweise frei hatten, weil wir mittwochs nur Tutorien haben, die erst in der 2. Woche starten.

Dafür hatten wir heute in 2 weiteren Fächern die jeweils erste Vorlesung. Kai hatte schon vormittags Datenbanksysteme, während Simon und ich erst nachmittags zu "Computer Communication Networks" zu ihm gestoßen sind. Der Vorlesungssaal sah aus wie ein Kino, zumindest was die Sitze angeht. Die ausklappbaren Tische waren dieses Mal sogar für fette Leute geeignet

Die Vorlesung selbst war ein Riesenspaß! Mir kam es vor, als würde keiner die Sache so wirklich ernst nehmen, sogar der Prof war irgendwie nur zu schlechten Scherzen bereit. Sehr lustig war, dass er anfangs das Mikrofon zu laut hatte. DAS WAR SOOO LAUT! Wir mussten jedes mal lachen, wenn der Prof was gesagt hat. Auch lustig war, dass die Studenten in zwei Gruppen aufgeteilt wurden, die quasi das ganze Semester gegeneinander um die meisten Antworten auf Fragen des Profs kämpfen. Generell gibt jede beantwortete Frage 1 Punkt, bei besonders guten Antworten 2 Punkte. Hart fand ich, dass er einmal meinte: "Die nächste Antwort bringt zwei Punkte. Wenn sie von einer Frau kommt 3". Das muss man sich mal vorstellen! Wir vier deutschen in dem Kurs - die einzigen Ausländer - haben unserem Team erst mal 10 Punkte eingebracht, was die andere Gruppe erst einmal aufholen musste. Scheint, dass irgendwie keiner außer uns auch nur die geringste Ahnung von Informatik hatte. Aber ich denke, die fleißigen Chinesen werden das nicht auf sich sitzen lassen und unseren Wissensvorsprung bis Ende des Semesters wieder aufgeholt haben. Unser Prof hatte in Cambridge studiert. Worauf mich der Kai aufmerksam gemacht hat: Wirklich keiner der Studenten spricht auch nur annähernd so gut englisch wie wir (ich weiß, das klingt etwas hochnäsig, aber es ist so!). Aber wenn ein Chinese, auf gebrochenem Englisch, das kein Mensch versteht, eine Frage beantwortet hat, hat der Prof dies sofort verstanden und die Antwort in seinem Skript ergänzt. Wenn wir Deutschen in einigermaßen gutem Englisch mit dem Prof geredet haben, hat der jedesmal nachgefragt, weil er uns nicht verstanden hatte!!! Könnt ihr euch das vorstellen??? Mal ehrlich... Das ist so, als würde man einen Schweizer besser verstehen, als jemanden aus Niedersachsen! Ich versteh das nicht, hoffe die Komik ist etwas rübergekommen...

Danach war "Introduction to Internet Computing" dran. Oh Mann, der Prof hat in den USA bei Microsoft gearbeitet und spricht auch nur beschissenes Englisch. Das ganze mit dem schlechten Englisch hat dennoch einen entscheidenden Vorteil: während man das Meiste versteht, reden die Profs ziemlich langsam, da sie selbst noch einmal über ihren Satz nachdenken müssen, während sie ihn sprechen. Es besteht also nie die Gefahr, dass der Prof zu schnell spricht.

Jetzt ist der "Urlaub" definitiv vorbei, da wir in allen Fächern Übungsaufgaben und eine Projektarbeit abgeben müssen und, zusätzlich zur Klausur am Ende des Semesters, eine Zwischenprüfung schreiben müssen...

Ich wollte noch zwei kleine Anekdoten loswerden:

Der Herr rechts im Bild ist Justin, von der University of Florida.

Der Typ ist nen halben Kopf größer als ich und hat zusätzlich auch noch ziemlich breite Schultern.

1. Justin ist neulich aus einer Bar rausgeflogen. Man muss zugeben, dass er wirklich ziemlich betrunken war, jedoch hat er sich keinesfalls irgendwie unangemessen benommen, wirklich. Ich habe also den Türsteher gefragt, was denn nun genau der Grund sei, warum gerade Justin rausgeworfen wurde. Der Türsteher meinte nur, da Justin doppelt so groß und doppelt so breit wie jeder Chinese in dem Laden war, konnten sie ihn in diesem betrunkenen Zustand nicht mehr drin lassen. Eigentlich meinte er damit, dass alle Angst vor diesem braungebrannten amerikanischen Hünen hatten!!! Mann, Justin könnte keiner Fliege was zu Leide tun, wessen sich der Türsteher durchaus bewusst war. Sie sahen in ihm einfach nur den Elefanten im Porzelanladen...

2. Ich weiß nicht genau, was ich von Folgendem halten soll: Als wir letztens zum Stanley Beach gefahren sind, kam Justin mit nem Chinesen ins Gespräch. Die beiden haben sich fast die komplette Busfahrt unterhalten. Als der Chinese aber aussteigen musste hat er sich mit den Worten "You are handsome" verabschiedet. Hä? Wir dachten, dass er wohl irgendwie einen interlingualen Aussetzer hatte und haben uns nichts weiter dabei gedacht. Aber als wir gestern im Pizza-Hut waren und gerade damit fertig waren, unsere Bestellung aufzugeben, meinte der Kellner auch plötzlich zu Justin "Man, you´re really handsome!". Hääääääää? Ich kapier´s nicht. Entweder ist Justin wirklich an die einzigen zwei Schwulen in Hongkong geraten, oder das ist hier irgendwie üblich, Menschen zu sagen, dass sie gut aussehen. Bei letzterem wäre ich tierisch eifersüchtig...

Zum Abschluss noch eine neue Erfahrung, die wir neulich gemacht haben: Wir hatten uns verlaufen! Wir wussten aber ganz genau, wo wir waren! Hier kommt der Clou: Es reicht in Hongkong absolut nicht aus, nur zu wissen, wo man ist, man muss auch wissen in welcher HÖHE man ist! Zur richtigen Orientierung muss man hier wirklich 3-dimensional denken! Um konkret zu sein, wir waren am Bahnhof nahe unserem Wohnheim und wollten in selbiges zurückkehren. Nur waren wir draußen(!) auf dem falschen Stockwerk. Hier sieht jedes Stockwerk aus wie ein Erdgeschoss, was das ganze erst überhaupt so schwierig macht! Wir waren im 2. Stock, auf dem es Bushaltestellen und einen Haufen an Taxis gibt, mussten aber in den ersten Stock. Zur Veranschaulichung: wir laufen jeden Tag zwischen Uni und Wohnheim ca. 15 Minuten ausschließlich ca. 7 Meter über dem Boden, über und unter uns zwei Straßen, alles überdacht... Da ist es schon manchmal schwierig, die Orientierung nicht zu verlieren. Auf dem Ladies Market gab es T-Shirts mit dem Aufdruck "I´m lost in Hong Kong". Jetzt weiß ich, was die meinten...

In diesem Sinne:

So long from Hong Kong!

4.9.08 19:55


City Tour -- by Bene

Sonntag Abend. Wird Zeit mal das Wochenende Revue passieren zu lassen.

Freitag war nicht viel los, das einzig wirklich Spektakuläre, an das ich mich erinnern kann, war der "Dumpling King" (für alle, die nicht wissen, was Dumplings sind: http://en.wikipedia.org/wiki/Dumpling, ich wusste es vorher auch nicht..), ein kleines Straßenrestaurant, bei dem es halt nur Maultaschen-ähnliche Kleinigkeiten gibt. Das nenn ich mal ein einheimisches Restaurant! Kaum 20 Sitzplätze und alles ziemlich spärlich eingerichtet, eins von den Restaurants, in denen Touristen rar sind, da ihnen erzählt wird, vorsichtig mit dem Essen zu sein. Sollte ich vielleicht auch mal sein, hab nämlich irgendwie Magenprobleme. Aber diese Dumplings! Einfach zu gut. Der hat mit uns 5 hungrigen Langnasen das Geschäft seines Lebens gemacht, wahrscheinlich ist er mittlerweile für den Rest des Jahres im Urlaub. Hoffentlich nicht, ich brauch nämlich bald mal wieder ne Portion.

Samstag war dann die lang erwartete Städtetour angesagt. War super, zehn Minuten vor Abfahrt zog ein tropischer Regen auf. Keine zwei Sekunden und man war pitsch-nass. Als der Regen dann später aufhörte, war es sowas von schwül, das muss man mal erlebt haben! Unglaublich! Waren vielleicht 20° aber man hat trotzdem aus allen Löchern geschwitzt...

Zuerst ging es mit unserem Reisebus nach Aberdeen, ein altes Fischerviertel auf Hongkong Island. Süß! Für 50HK$ konnten wir eine Fahrt in einem Sampan Boot mitmachen. War das Geld auf jeden Fall wert! Dieses Fischerviertel lag nämlich im Wasser. Eine Bucht voll mit Hausbooten! Wirklich beeindruckend...

Das war ein schwimmendes Restaurant

Eins der vielen Hausboote... 

Ein Sampan Boot 

Und Simon beim interkulturellen Austausch...

 

Weiter ging es zur "Repulse Bay", einem großen Strand. Wir hätten damals lieber hierhin gehen sollen, statt uns mit dem Stanley Beach rumzuplagen. Warum? Darum:

...und darum...

...und darum...

Naja, nächstes Mal...

Als nächstes stand "Stanley Market" auf unserem Fahrplan. Am Stanley Beach sind wir ja schon einmal gewesen, hatten uns aber den Ort um den Strand herum nicht angesehen. Der Markt war nicht wirklich besonders, dafür aber die Strandpromenade. Ich war mir auf einmal nicht mehr sicher, ob ich in Südchina oder Südeuropa war. Sehr mediteran.

Dann kam aber der absolute Höhepunkt und das sogar im wahrsten Sinne des Wortes: Der Victoria Peak. Endlich hatten wir es mal dorthin geschafft. Sehr beeindruckend, obwohl man sich wirklich schnell an die überwältigende Skyline gewöhnt. Das Tolle am Peak war der große Kontrast zwischen Süd- und Nordpanorama.

Hier der Süden:

Das Foto lässt die unglaubliche Kulisse nur erahnen. Der offene Pazifik mit wahnsinnig riesigen Containerschiffen, dahinter ein paar der "Outlying Islands", die wahrscheinlich nicht viel mit 'Zivilisation' zu tun haben und ganz am Horizont kann man die Spitze eines Berges über der tiefen Wolkenschicht erkennen, welcher direkt aus dem Ozean gewachsen zu sein scheint.

Hier der Norden:

Das vollkommene urbane Chaos! Ein Haus auf dem anderen, eines höher als das nächste. Aber auch sehr ansehnlich. Man bedenke, dass zwischen diesen beiden Fotos lediglich eine Drehung um 180° liegt!

Die City Tour war wirklich gelungen und ich hatte sehr viel Spaß dabei, auch wenn sie dennoch ziemlich anstrengend war.

Deshalb haben wir uns noch 2 Stunden ausgeruht, bis wir dann den heutigen Geburtstag meines Mitbewohners feiern gehen konnten. Nach sehr gutem Essen ging es nach Lan Kwai Fong und von da auch nicht mehr so schnell weg. Ich war erst um sieben im Bett, habe also den halben Tag heute verpennt, und die andere Hälfte im Pool und im Kino verbracht. Wir haben uns den neuen Batman angeschaut. War eigentlich blöd, denn als wir um 15 Uhr in einem koreanischen Restaurant essen waren, lief dort der Film auf allen Fernsehern. Ich glaube, die sehen das hier nicht so eng mit den Raubkopierern. Ich kann es den Chinesen nicht verübeln.

Da heute Wahlen in Hongkong stattgefunden haben, war auf den Straßen die Hölle los. Lauter Siegesfeiern an jeder Ecke. Ziemlich lustig, auf der einen Seite war das eine Lager, was den Sieg bei der Wahl gefeiert hat und auf der gegenüberliegenden Straßenseite hatte eine andere Partei auch gefeiert, als würden sie die nächste Legislaturperiode gestalten. Keine Ahnung, wer da für was steht und wer die Wahl letztendlich gewonnen hat. Interessiert mich aber auch nicht wirklich, da

1. glaube ich, kann es in China sehr schnell sehr gefährlich werden, wenn man sich als Ausländer in Politik einmischt und

2. ich gelesen habe, dass diese Wahlen hier sowieso eine Farce sind, da das politische Oberhaupt Hongkongs von einem Organ gewählt wird, das die chinesische Regierung bestimmt...

Naja, habe auch gerade gelesen, dass Müntefering wieder zurück an der SPD-Spitze ist. Das find ich irgendwie interessanter. Ist sicher Einiges los in den Tagesthemen mit Brennpunkt und Sondersendung bei JBK oder so...

So long from Hong Kong!

7.9.08 19:09


Vorlesung - The Hong Kong Way Part 2 -- by Kai

Hello Everybody,

so heute hat die 2. Vorlesungswoche für uns begonnen. Bevor ich aber auf die ganzen Unannehmlichkeiten eingehe die uns wiederfahren sind möchte ich noch kurz unseren Tag gestern revue passieren lassen.

Gestern haben wirs uns zur Aufgabe gemacht nach verschiedene Märkte in Hong Kong abzuklappern. Bene hat sich im Vorfeld "anscheinend" ausgiebig informiert. Nach langem hin und her haben wir uns entschieden auf den Markt nach Yau Ma Tei zu gehen. Dort sollte, ihr merkt schon, dass das Tempora Präteritum des Wortes "sollte" eine für uns (Felix, Simon, Kai) nachteilige Sache war, den dort angekommen fanden wir nichts außer einer langen Straße.

Nachdem wir den "schuldigen" für diese Tour ausgemacht hatten und er sich mit den Worten:"Upps, ist wohl ein Nachtmarkt!!" unseren mehr oder weniger netten Worten stellte, machten wir uns dann auf den Weg zum nächsten Markt.

Der nächste Markt war irgendwo zwischen Mong Kok East und Prince Edward. Felix beklagte sich dann noch ne Weile über die Chinesen, da er es nicht verstand warum die ihm immer wieder unterschiedliche Beträge von der Octopus-Card (benötigt man um mit der UBahn zu fahren) abzogen. Naja, da wir das gewohnt sind machten wir uns darum eher weniger Gedanken.

Auf dem Markt dann angekommen, waren wir ein bisschen enttäuscht, da anders wie in Mong Kok, die Läden die an den Markt anschließen, fasst ausschließlich nur Frauen-Klamotten anzubieten hatten. Naja, nichts desto trotz sind wir über den Markt geschlendert und haben uns von den Herrlichkeiten die es dort gab berieseln lassen.

Felix lies es sich nicht nehmen ganz betriebswirtschaftlich das Preis-Leistungs-Verhältnis des Marktes anhand einer Tasche darzustellen. Genauen Wortlaut weiß ich nichtmehr, war aber ziemlich lustig.

Nachdem sich Simon nach langem feilschen einen Gürtel hat ergattern können gingen wir dann weiter nach Mong Kok. Felix war dann nicht mehr dabei da er abends noch Vorlesung hatte.

Auf dem Weg nach Mong Kok waren wir in so nem riesigen Einkaufskomplex. Eine Rolltreppe war so lang, man hätte meine können man kann Petrus bald die Hand schütteln. Oben angekommen hatte man dann einen wunderschönen Ausblick nach unten!

Mit dem Aufzug ging es dann wieder nach unten und in Richtung Ladies Market (so nennt sich der Markt in Mong Kok).

Da ich mir fest vorgenommen hatte diesesmal die Schuhe zu kaufen die ich letztes mal nicht gekauft habe, ging ich mit vollem Elan zu dem Stand um zu feilschen .....

Kurz gesagt, es wurde wieder nichts. Simon und ich spielten so ein bisschen good cop, bad cop, aber auch das half nicht. Sie blieb stur. Die Dame am Marktstand versicherte mir zurerst dass es sich um eine Original-Ware handelt. Jaaaa, genau!!!! Also sie dann endlich zu gab, dass es sich um eine Kopie handelt ging sie auch mit dem Preis runter, jedoch nicht zu einem erträglichen Preis. Zum Schluss hat sie dann noch gemeint, und das hat mich erhlich verblüfft, es handle sich nicht um ein Original und auch nicht um eine Kopie, sondern um eine Original-Kopie der Marke. Was auch immer sie damit meinte.

Nach langem hin und her also, haben wir uns entschlossen dem Stress ein Ende zu machen und etwas essen zu gehen. Diesesmal entschieden wir und für etwas landesspezifisches --> Spaghetti House

War richtig gut aber nicht billig!

So das wars vom lustigen Aufenthalt auf den verschiedenen Märkten.

Wie versprochen wollte ich euch noch was über unsere heutige Vorlesung erzählen. Da heute die 2. Vorlesungswoche angefangen hat und wir mit nichts schlimmen rechneten, gingen wir morgens bereits frohen Mutes zur Uni. Kaum sind wir im kleinen Auditorium gesessen, schon kam die Dozentin Prof. Dr. Du (manche von euch kennen bestimmt den Film Rush Hour 3 als Cris Tucker bei den Kung-Fu-Mönchen ist und mit dem Meister spricht! Wenn nicht schaut es euch an!! Falls ihr es kennt, dann könnt ihr euch vorlstellen dass wir darüber bisschen Witze gerissen haben!!!! ) und teilte leere weiße Blätter aus. Nichts ahnend nahmen wir auch welche. Dann auf einmal ging sie wieder nach vorn und sagte:"So, jetzt machen wir ein Test! Ihr dürft das Skript benutzen um die Fragen zu beantworten! Abgabe ist in 15 Minuten"!!!!

Was zum Teufel ist denn hier los, dachten wir alle! Es ist die 2. Vorlesugsstunde.

Da wir ja vorbildliche Studenten sind und unser Skript immer schön einordnen und beschriften aber leider nicht mit zu Uni nehmen hat es uns wohl bisschen kalt erwischt mit dem Test. Dennoch haben wir was sinnvolles hingeschrieben. Ich glaub es hat auch nicht interessiert, dass wir uns unterhalten haben.

Im nachhinein meinte Sie dass der Test anscheinend nicht zur Note zählen würde, jedoch weiß sie jetzt, wer von den studenten pünklich war und welche nicht! Einige von den Local Students kamen wie immer natürlich zu spät!!!

Was mir in dem Zusammenhang allerdings bisschen komisch vorkam war, warum haben wir dann Namen und Matrikelnummer draufschreiben müssen!? Keine Ahnung!!!!

Naja, wie auch immer, den Rest der Vorlesung waren wir dann wieder aufmerksam und schworen uns ab jetzt immer das Skript dabei zu haben, da die nächsten Test folgen werden.

 

So, das wars vom heutigen Tage.

Morgen fangen die Tutorien an, mal schauen was es da noch lustiges/interessantes zu erleben gibt!!!

Soooo long from Hong Kong

Kai

 

 

 

 

 

9.9.08 15:09


Sin City / One Night In Macao -- by Bene

Sind gerade von nem sehr schönen Kurztripp nach Macao heimgekehrt. Zur Erläuterung: Macao ist eine Stadt westlich von Hongkong und besteht aus der Halbinsel Macao und der Insel Taipa. Als ehemalige portugiesische Kolonie genießt sie, ebenso wie HK, den Status einer Sonderverwaltungszone der Volksrepublik China, mit eigener Währung, Portugiesisch als zweiter Amtssprache und allem was sonst noch dazugehört. Das besondere an Macao ist aber die Tatsache, dass hier das Glücksspiel legal ist. Sprich: Kasinos, Kasinos und nochmal Kasinos. Aber eins nach dem Anderen:

Wir sind in einer, meiner Meinung nach, viel zu großen Gruppe um 11 Uhr losgezogen, um mit der Fähre nach Macao zu reisen. War igendwie alles schwieriger als geplant, da Lily irgendwie die Einzige war, die wusste, wo man den Fährehafen ungefähr findet. Wären wir von Anfang an ihrer Richtung gefolgt, wären wir sicher schneller dort gewesen. Aber nein, Emad musste sich, obwohl er keine Ahnung hatte, einmischen. Die drei Mal, bei denen er entschieden hat, wo wir lang laufen sollten, lag er jedes verdammte Mal falsch! Aber sowas von! Ich hab mich davon nicht stören lassen und bin einfach mal der Masse hinterher gelaufen. Zu viele Köche versalzen definitiv die Suppe. Vor allem, wenn in der Gruppe 4 weibliche und 7 männliche Köche sich die Köpfe gegenseitig einreißen.

Irgendwann gegen 12.30 haben wir dann den Fährehafen gefunden und nach diversen Zollkontrollen haben wir um 13.30 abgelegt. Ich glaube, ich hatte den besten Sitz von allen, vordere Reihe, Fensterplatz. Mann, die könnten sich in Deutschland ruhig mal eine Scheibe von dem Personen-Verkehrssystems abschneiden. Für 14€ 60km durch den Pazifik, mit sehr bequemen Sitzen, Fernsehern und auf Wunsch Getränke. Dazu eine echt sehenswerte Strecke, man sieht immer mal wieder kleine Inseln mitten im Ozean, dazu die riesigen Containerschiffe, die Hongkong ansteuern. Ich hatte mir die Fahrt aber eigentlich ruhiger vorgestellt...

 Als wir in Macao angekommen waren, hat Emad noch kurzfristig ein billiges Hotel gebucht. Echt ein Glückstreffer, da an diesem Wochenende "Mid-Autumn-Festival" ist und die Stadt völlig von Spielsüchtigen Chinesen überfüllt war. Für 15€ pro Nacht hatten wir wenigstens eine Gelegenheit, unser Gepäck unterzubringen, abends zu duschen und etwas Schlaf zu finden.

Nach einem kurzen Aufenthalt in besagtem Hotel sind wir dann auf eine kleine Sight-Seeing Tour zu Fuss gegangen. Einerseits ist Macao wesentlich hässlicher als Hongkong, zumindest, was die Wohnhäuser angeht. Andererseits gibt es dort sehr schöne Orte, die hektisches asiatisches Großstadtleben mit mediterranem Ambiente verbinden.

 

 

 

Das absolute Highlight in Sachen Sehenswürdigkeiten sind die "Ruinen von St. Paulo", die Fassade einer alten Kathedrale:

Wer mehr darüber erfahren will: http://en.wikipedia.org/wiki/Cathedral_of_Saint_Paul_in_Macau

Erstens ist es ein schönes Gebäude, das man so nicht in China erwartet und zweitens hat man von oben einen schönen Blick über die Stadt:

Hier kann man gut die zwei Seiten Macaos erkennen: auf der einen Seite die an die Konolialzeit erinnernde Innenstadt auf der anderen Seite die modernsten Kasinos (hier: "Grand Lisboa". Dieses Ding in der Mitte des Bildes sieht real noch wesentlich spektakulärer aus...

Nachdem wir unsere kulturelle Pflicht getan hatten, bin ich mit ein paar anderen schon früher ins Hotel zurückgegangen, um uns noch einmal auszuruhen und die Klimaanlage auf dem Zimmer zu genießen (Außentemperatur: 38°C, relative Luftfeuchtigkeit: 80%). Natürlich haben wir uns auf dem Weg dorthin wieder mal etwas verlaufen, was aber im nachhinein gar nicht schlimm war, da wir so die Gelegenheit hatten, die Engen Gassen, in denen man keine Europäer trifft, entlang zu laufen. Da wird das Essen noch auf der Straße gekocht, der Hund gewaschen, während in einer kleinen Pagode die Straße hinunter, ein kleines Fest stattfindet. Ziemlich cool...

Nun zu dem zweiten Gesicht der Stadt...

Was uns im Vorfeld beeindruckt hatte waren 2 Tatsachen:

1. in Macao gibt es das größte Kasino der Welt!

2. in Macao gibt es den tiefsten Bungee-Sprung der Welt!

"Das größte Kasino?" werden sich jetzt bestimmt Einige wundern. Ist wirklich so. Nicht Vegas oder Monaco, nein Macao. Und zwar das "Venetian". In Las Vegas gibt es auch ein "Venetian", welches aber nicht einmal halb so groß ist wie das, in dem wir später am Abend waren. Wirklich unfassbar, aber später mehr dazu.

http://www.venetianmacao.com/en

"Den tiefsten Bungeesprung?". Ja, 233 Meter um genau zu sein. Haben wir uns aber leider aus Zeitmangel nicht weiter angesehen. Wer Interesse hat: http://de.youtube.com/watch?v=CX9nmUDkmrY&feature=related

Also, zum Venetian:

Wir sind von unserem Hotel aus mit dem Taxi auf Taipa, über eine der drei riesigen Brücken, zum Venetian gefahren. Schon von außen sah das Teil irgendwie nicht real aus. Als wir zum Eingangsbereich gefahren wurden, ist mir der Name "Venetian" klar geworden: Da sah es aus wie in Venedig, komplett mit See, Wasserstraßen und Gondelfahren!!! In und um ein Kasino!!! Unfassbar.

Die Spielhalle war abartig groß, man konnte von einem Ende nicht das andere Sehen. Hauptsächlich Blackjack, Roulette und Baccara, dazu tausende Automaten. Große Bar mit einer richtig guten Salsa-Band, ca. 8 Mann Besetzung. Europäer tummeln sich jubelnd um den Craps-Tisch, während die Locals wie besessen an den Automaten spielen. Im High-Limit-Bereich spielen Millionäre unter sich, während ein Bewohner aus unserem Studentenwohnheim sich über einen Gewinn von 250€ freut. Viele sind routinierte Spieler, manche so fasziniert und aufgeregt wie wir. Ryan, der 2 Stunden von Las Vegas entfernt wohnt und daher mit riesigen Kasinos vertraut ist, meinte nur: "I´ve never seen anything big like this!" (Ryan war auch derjenige, welcher uns die Skyline Hongkongs am ersten Abend irgendwie mies geredet hatte, nur zur Erinnerung).

Mit Fotos war leider nichts, aber ich habe es mir nicht nehmen lassen, die Waschbecken auf den Toiletten lichtbildnerisch festzuhalten:

Ich sag nur: goldene Wasserhähne!

Nachdem ein paar von uns (ja, darunter auch ich) ein bisschen Geld verzockt hatten, sind wir aufgebrochen, um uns das oben gezeigte "Grand Lisboa" anzuschauen. Die Ernüchterung war groß: Dieses monumentale Bauwerk war nur das Hotel, das Kasino war auf der anderen Straßenseite, relativ klein und deshalb langweilig.

Naja, um den Abend ausklingen zu lassen, sind wir anschließend noch in einen Club gegangen. Ich kam irgendwie erst zwischen 6 und 7 mit ein paar anderen ins Hotel zurück. Felix hat im hoteleigenen Restaurant noch ein kleines Frühstück zu sich genommen. Ich hätte es nicht runterbekommen. Hühnchen, Ente und, wie immer, Reis. Die Ente bestand nur aus zähem Fett und Knorpel, das Hühnchen nur aus Knochen und wurde wahrscheinlich gerade für Felix hinter der Theke frisch geschlachtet. Finger-licking good, fast wie bei KFC!

Heute hatte ich einen tierischen Kater, was unter Umständen daran lag, dass wir bis um 12 auschecken mussten und ich nicht genug Zeit hatte, meinen Rausch auszuschlafen. Außerdem bin ich nach einer durchzechten Nacht sowieso immer schein-tot und habe Schmerzen. Also musste ich den anderen zuschauen, wie sie zum Mittagessen beim Italiener Spaghetti Carbonara oder Meeresfrüchte aßen, während ich mich mit Kamillentee vergnügte. Meine Verdauung macht mir hier ohnehin schon große Probleme, Details möchte ich aber lieber nicht nennen.

Um 13 Uhr saßen wir wieder in der Fähre zurück nach Hongkong. Jetzt ist es abends, ich bin hundemüde und daher verpasse ich leider das "Mid-Autumn-Festival" im Victoria-Parc. Naja, hoffe ich bin beim nächsten Fest wieder fit...

So long from Hong Kong (and Macao)!

14.9.08 15:46


Bilder Hong Kong - by Simon (!!!)

So :D Mein erster Eintrag....uuuuuhhhhhh :-)))

da der Bene im fernen Hong Kong seine Lyrische-Ader entdeckt hat, ist mein Part an unserem Blog, euch mit den aktuellsten Bildern auf dem Laufendem zu halten....also :-)

Rechts, auf den Link "Bilder" klicken und fertig!!! Im Laufe der Woche folgen weitere (Solltet ihr auf ne fast ganz weiße Seite gelangen, bitte den Internet-Verlauf löschen) 

Wünsch euch viel Spaß dabei!!!

So long aus Hong Kong

Simon

17.9.08 12:55


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